Statuten

Interessengemeinschaft Bonsai
St. Gallen (IGB SG)


Statuten:
1. Name und Sitz
- Unter dem Namen Interessengemeinschaft Bonsai St. Gallen (IGB SG) besteht ein Verein
gemäss Artikel 60ff. Zivilgesetzbuch (ZGB) mit Sitz in 9323 Steinach.


2. Zweck
- Die IGB SG verfolgt ausschliesslich ideelle Zwecke. Sie hat die Aufgabe, durch
Erfahrungsaustausch die Kenntnisse der Mitglieder in der Gestaltung und Pflege von Bonsai zu erweitern und zu vertiefen. Sie fördert insbesondere die fachliche Zusammenarbeit und die Information aller Mitglieder. Sie ist politisch und konfessionell neutral.


3. Mittel
- Die IGB SG finanziert sich über die Mitgliederbeiträge (Einzelmitglied und Familienmitglied) und andere Zuwendungen.
- Neueintretende, die nur an der Hauptversammlung gewählt werden können, müssen nebst dem Jahresbeitrag eine Einmaleinlage von Fr. 100.- entrichten.
- Die IGB SG kann Erträge aus Veranstaltungen, Spenden sowie Zuwendungen aller Art
entgegennehmen.
- Die IGB SG tritt als Kollektivmitglied der Vereinigung Schweizer Bonsai-Freunde (VSB) bei.


4. Mitgliedschaft
- Mitglieder der IGB SG können natürliche und juristische Personen sein.
- Neumitglieder werden an der Hauptversammlung aufgenommen. Sie müssen nachweislich über Bonsai-Grundkenntnisse verfügen.
- Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Todesfall.
- Das austretende, beziehungsweise ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch auf das
Vereinsvermögen.


5. Organe des Vereines
- Die Organe der IGB SG sind:
-die Hauptversammlung (Punkt 6)
-der Vorstand (Punkt 7)
-die Rechnungsrevisoren (Punkt 8)


6. Hauptversammlung
- Die Hauptversammlung ist das oberste Organ der IGB SG. Sie findet jedes Jahr im ersten
Quartal statt.
Die Einladung erfolgt 14 Tage im Voraus durch den Vorstand.
- Anträge zuhanden der Hauptversammlung müssen 7 Tage vor der HV im Besitz des Vorstandes sein.
- Die HV wird vom Präsidenten geleitet, im Verhinderungsfall vom Stellvertreter. Über alle
Verhandlungen ist zumindest ein Beschlussprotokoll zu führen.
- Die Versammlung beschliesst mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident das Recht auf den Stichentscheid.
- Der Vorstand oder 1/3 der Mitglieder kann eine ausserordentliche HV einberufen.
Diese hat innerhalb von 30 Tagen stattzufinden.
- Der ordentlichen HV obliegen folgende Geschäfte:
- Wahl der Stimmenzähler
- Genehmigung der Traktandenliste
- Aufnahme von Neumitgliedern
- Genehmigung des Protokolls der letzten HV
- Abnahme des Jahresberichtes des Präsidenten
- Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes
- Genehmigung des Jahresbeitrages
- Genehmigung des Budgets
- Wahl des Präsidenten
- Wahl des Vorstandes
- Wahl der Rechnungsrevisoren
- Entschädigung des Vorstandes
- Ausschluss von Mitgliedern
- Ändern der Statuten
- Auflösung des Vereines


7. Der Vorstand
- Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten und 4 oder 6 Mitgliedern und wird jedes Jahr an
der HV gewählt. Mit Ausnahme des Präsidenten konstituiert sich der Vorstand selbst.
- Der Vorstand regelt die Zeichnungsberechtigung.
- Der Vorstand verfügt über die Kompetenzen, die nicht der HV übertragen sind. Er führt die
Geschäfte selbständig.
- Er bewilligt Ausgaben bis Fr. 1000.-.
- Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst.
Solche Wahlen sind an der nächsten HV zu bestätigen.


8. Die Rechnungsrevisoren
- Die Rechnungsrevisoren setzen sich aus dem ersten und zweiten Revisor sowie aus dem
Ersatzrevisor zusammen. Der Ersatzrevisor wird im Jahr nach der Wahl zweiter Revisor, im
zweiten Jahr nach der Wahl erster Revisor und im dritten Jahr scheidet er aus.
- Die Revisoren prüfen die Jahresrechnung und erstellen einen Revisorenbericht.
- An der HV muss mindestens 1 Revisor anwesend sein.


9. Haftung
- Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Jede
persönliche Haftung der Vereinsmitglieder und des Vorstandes ist ausgeschlossen.


10. Vereinsjahr
- Das Vereinsjahr ist identisch mit dem Kalenderjahr.


11. Auflösung des Vereins
- Über die Auflösung des Vereins kann nur eine HV entscheiden, an der mindestens ¾ der
Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist eine zweite HV einzuberufen,
die unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. In beiden Fällen entscheidet das einfache Mehr.
- Im Falle einer Auflösung wird die Liquidation durch den Vorstand durchgeführt, sofern nicht die HV etwas anderes beschliesst. Das Vereinsvermögen wird auf die Mitglieder aufgeteilt.


12. Inkrafttreten der Statuten
- Die Statuten sind anlässlich der Hauptversammlung vom 15.01.2010 genehmigt und sofort in Kraft gesetzt worden.


Steinach, 15.01.2010